Klick-Rechner fürs Visier
Gib ein, wo deine Gruppe sitzt: als Ringwert und Uhrzeit, so wie du es am Stand sagst („9,5 auf 4 Uhr“), oder in Millimetern, so wie es die Karte „MPI-Versatz“ in Ring Reader zeigt. Der Rechner zeigt dir für gängige Diopter, wie viele Klicks du in welche Richtung stellst.
So wird gerechnet
Aus Ringwert und Uhrzeit wird zuerst ein Versatz in Millimetern. Der Ringwert gibt den Abstand zur Mitte, gerechnet wie im Teiler-Rechner: Eine 9,5 beim Luftgewehr liegt 3,50 bis 3,75 mm neben der Mitte, der Rechner nimmt die Mitte davon, 3,63 mm. Die Uhrzeit gibt die Richtung, 12 Uhr ist oben. 9,5 auf 4 Uhr sind so 3,1 mm rechts und 1,8 mm tief.
Die Klicks sind dann der Versatz geteilt durch die Klickweite, gerundet auf ganze Klicks. Auf 50 m bewegt derselbe Klick die Gruppe fünfmal so weit wie auf 10 m. Für ein Zielfernrohr gibst du die Klickweite selbst ein: Eine Minute Winkel (MOA) sind auf 100 m rund 29,1 mm, ein Milliradiant (mrad) ist ein Tausendstel der Entfernung, also 0,1 mrad sind 1 mm auf 10 m.
Wenn du die Klickweite deines Diopters nicht findest, miss sie: zehn Klicks drehen, zwei Serien schießen, den Versatz in der Ansicht „MPI-Abweichung“ ablesen, durch zehn teilen.
Wann sich Klicken lohnt
Ein Visier stellt man nach einem Versatz, der über mehrere Serien an derselben Stelle sitzt. Die Ansicht „MPI-Abweichung“ in der Auswertung von Ring Reader zeigt genau das, und die Karte „MPI-Versatz“ auf der Ergebnisseite nennt den Versatz in Millimetern, den du hier eingibst. Wer nach jeder Serie klickt, korrigiert dem letzten Zufall hinterher.
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In Ring Reader steht der Versatz nach jeder Serie in Millimetern auf der Karte „MPI-Versatz“.
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