Teiler und Ringwert: Die Zahlen, die dir zeigen, wo du dich verbessern kannst
Hier ist ein Schuss von einem 10er Band aus unserem Verein: Die Auswertmaschine SAM4000 hat als Ergebnis eine 10,5 — 129,2 Teiler daneben gedruckt (linke Scheibe). Rechnet man dieselben 129,2 Teiler mit der offiziellen ISSF-Zehntelformel nach, kommt eine 10,4 heraus.
Aber die 10,5 ist nicht wirklich falsch, denn die SAM4000 wendet eine völlig vertretbare Regel an. Wenn du schon einmal Ergebnisse aus zwei Systemen verglichen und dich gefragt hast, welchem du trauen sollst oder was deine Teiler eigentlich bedeuten, dann ist dieser Beitrag genau richtig für dich.
Hier wird erklärt, was Teiler und Zehntelwertung sind, wie die Umrechnung funktioniert, warum verschiedene Systeme bei einem anderen Zehntel landen können, und vor allem: wie du deine eigenen Teiler liest, um herauszufinden, wo du dich verbessern kannst.

Rechts im Bild: derselbe Schuss, fotografiert und von Ring Reader ausgewertet: 10,4 bei einem sogar kleineren 128,9 Teiler. Am Ende des Beitrags weißt du, warum beide Ergebnisse irgendwie richtig sind.
Was ist ein Teiler?
Der Teiler ist die Maßeinheit dafür, wie weit ein Schuss vom Scheibenzentrum entfernt ist. Das Konzept ist einfach:
1 Teiler = 0,01 mm Abweichung vom Scheibenzentrum.
Ein Schuss genau im Zentrum hat einen 0 Teiler — der perfekte Schuss. Ein Schuss 5,00 mm neben dem Zentrum hat einen 500 Teiler. Je niedriger der Teiler, desto besser.
Eine Eigenschaft macht den Teiler besonders: Er ist eine reine Distanz. Er hängt weder vom Kaliber noch von Ringgrößen oder irgendeiner Wertungskonvention ab. Gemessen wird vom Scheibenzentrum bis zur Mitte deines Treffers, Punkt. Das wird später noch wichtig, denn der Ringwert hat diese Eigenschaft nicht.
Der Ringwert (z. B. 10,5 oder 9,7) sagt dir, in welcher Wertungszone der Schuss gelandet ist. Der Teiler sagt dir, wie weit vom Zentrum entfernt er gelandet ist — eine deutlich feinere Messung.
Warum der Teiler wichtiger ist, als du denkst
Zwei Schüsse können beide eine 10,9 sein — aber einer sitzt bei einem 4 Teiler (fast perfekt zentriert), der andere bei einem 24 Teiler (am äußeren Rand der 10,9-Zone). Der Ringwert allein kann den Unterschied nicht zeigen, bei 10,9 ist Schluss. Der Teiler kann es.
Deshalb entscheidet der Teiler in vielen Vereinen über Teilerwertungen, Bestschuss-Listen, Glücksscheiben und Preisschießen. Er ist die Präzisionsmetrik, die der Ringwert allein nicht liefern kann.
Die Mathematik dazu: Wie aus Teilern Zehntelringe werden
Die Beispiele in diesem Abschnitt beziehen sich auf die Luftgewehrscheibe (10 m). Luftpistole und Kleinkaliber behandeln wir weiter unten, denn dort unterscheiden sich die Zahlen.
Die Geometrie
- Der Zehnerring hat einen Durchmesser von 0,5 mm, sein Radius beträgt also 0,25 mm = 25 Teiler.
- Der Ringabstand beträgt 2,5 mm = 250 Teiler.
- Das Kaliber 4,5 mm bedeutet einen Geschossradius von 2,25 mm = 225 Teiler.
Der entscheidende Punkt ist die Randberührung: Ein Schuss zählt 10,0, wenn der äußere Rand des Schusslochs die Zehnerlinie gerade noch berührt. Das ist genau dann der Fall, wenn das Zentrum des Schusslochs bei 25 Teiler (Radius des Zehnerrings) + 225 Teiler (Geschossradius) = 250 Teiler liegt. Jeder volle Ring umfasst also 250 Teiler Zentrumsabstand, jeder Zehntelschritt 25 Teiler.
Eine Formel für alles
Die Formel, um den Zehntelwert aus dem Teiler zu berechnen, lautet:
Zehntelwert = 11 − (Teiler / 250)
für alle Teiler > 0. Für den 0 Teiler ist es die 10,9. Anschließend wird nach einer Nachkommastelle abgeschnitten (nicht gerundet). Sie funktioniert für jeden Ring: 375 Teiler ergeben 11 − 1,5 = 9,5. Als Tabelle:
| Teiler-Bereich | Wert |
|---|---|
| >0–25 | 10,9 |
| >25–50 | 10,8 |
| >50–75 | 10,7 |
| … | … |
| >225–250 | 10,0 |
| >250–275 | 9,9 |
| … | … |
Abgeschnitten, nicht gerundet
Das ISSF-Regelwerk definiert die Zehntelwertung, indem jeder Ringabstand in zehn gleiche Zonen geteilt wird (ISSF-Regeln, Abschnitt 6.3.3.1). Die gängige Auslegung: Ein Schuss hat den Wert der Zone, in der er liegt. Werte werden also abgeschnitten, nie aufgerundet.
Ein Schuss, der rechnerisch 10,19 ergibt, ist eine 10,1, keine 10,2. Das nächste Zehntel bekommst du erst, wenn dein Schussloch es vollständig erreicht hat. Dadurch hat die Abbildung von Teiler auf Ringwert harte Grenzen, und genau an diesen harten Grenzen können verschiedene Systeme auseinanderliegen.
Gleicher Schuss, anderes Zehntel: Warum Systeme abweichen können
Zuerst das Beruhigende: Bei den meisten Schüssen sind sich alle Systeme einig. Ein anderer Schuss auf demselben Streifen zeigt 10,6 — 93,2 Teiler, und 93,2 Teiler ergeben unter jeder gebräuchlichen Konvention eine 10,6. Unterschiede entstehen nur, wenn ein Schuss nahe einer Zehntelgrenze liegt, und sie gehen auf zwei unabhängige Designentscheidungen zurück. Beide sind legitim, dennoch führen sie teilweise zu Verwirrungen.
Designentscheidung 1: Rechnung mit Kaliber 4,6 mm
Die Randberührung braucht einen Geschossradius, und nicht jedes System rechnet mit 4,5 mm. Viele schießen ja auch mit 4,49 mm oder 4,51 mm. Die SAM 4000 zum Beispiel, eine Auswertmaschine, die seit den 1990ern in vielen Vereinen zuverlässig ihren Dienst verrichtet, arbeitet standardmäßig mit 4,6 mm (SAM-4000-Handbuch, S. 25). Wie ich schon in einem Thread auf meisterschuetzen.org (öffnet in neuem Tab) angemerkt habe, wirken die zusätzlichen 0,1 mm als Toleranzpuffer: Eine Maschine, die Schusslochpositionen physisch vermisst, hat immer eine gewisse Messunsicherheit, und das breiter angenommene Kaliber gibt dem Schützen an der Grenze den Vorteil des Zweifels. Zusätzlich werden dadurch die zulässigen Toleranzen beim Druck der Papierscheiben berücksichtigt. Eine bewusste, schützenfreundliche Entscheidung.
Der Effekt: Der Geschossradius wächst von 225 auf 230 Teiler, und damit wandert jede Wertungsgrenze um 5 Teiler nach außen: die 10,0-Grenze von 250 auf 255 Teiler, die Grenze zwischen 10,5 und 10,4 von 125 auf 130 Teiler, und so weiter. Ein bei 252 Teilern gemessener Schuss ist mit 4,6 mm eine 10,0, nach strengem ISSF-Maßstab mit 4,5 mm eine 9,9.
Und genau das erklärt unser Eingangsbeispiel: 129,2 Teiler liegen 0,8 Teiler unter der verschobenen 10,5-Grenze von 130. Auf der SAM 4000 mit einem eingestellten Kaliber von 4,6 mm ist das also eine 10,5, bei 4,5 mm (Grenze bei 125) wäre es eine 10,4. Kein Fehler, kein Rundungstrick: dieselbe Distanz, eine andere Kaliber-Annahme. Dasselbe bei 52 Teilern: nach ISSF eine 10,7, mit der 5-Teiler-Verschiebung eine 10,8. Die 10,8-Zone reicht dann nämlich von 30 bis 55 Teilern.
Für die ganz Genauen: Innerhalb des Zehners gäbe es theoretisch eine zweite Lesart — teilt man die vergrößerte Spanne von 255 Teilern in zehn gleiche Zonen, wären die Zehntel 25,5 Teiler breit und die 10,5-Grenze läge bei 127,5. Auswertmaschinen aus der Ära der Schusslochprüfer rechnen aber wie der Prüfer: alle Grenzen um den konstanten Radiuszuwachs verschoben, die Zehntelzonen bleiben 25 Teiler breit, nur die innerste 10,9-Zone wächst (0 bis 30 Teiler). Die Beispiele oben passen exakt zu dieser konstanten Verschiebung.
Designentscheidung 2: Runden oder Abschneiden
Die zweite Stellschraube ist, was mit dem berechneten Wert passiert. Die ISSF-Auslegung schneidet ab: Aus rechnerisch 10,483 (zum Beispiel 129,2 Teiler nach 4,5-mm-Rechnung) wird eine 10,4. Ein System könnte stattdessen auf das nächstgelegene Zehntel runden — dann würde aus denselben 10,483 eine 10,5. Beachte die Richtung: Runden kann immer nur dasselbe Zehntel oder ein besseres liefern, nie ein schlechteres.
Für die Beispiele in diesem Beitrag brauchen wir das Runden nicht — die 5-Teiler-Verschiebung erklärt sie vollständig. Aber wenn du bei deinem System auf Abweichungen stößt, die keine Kaliber-Verschiebung erklären kann, ist die Rundung der zweite Kandidat.
Prüf es auf deinem eigenen Ausdruck
Eine schöne Übung mit einem DISAG-Ergebnis:

- 200,4 Teiler → 11 − 0,8016 = 10,198 → angezeigt: 10,1. Runden hätte 10,2 gezeigt, und die 5-Teiler-Verschiebung eines 4,6-mm-Kalibers ebenfalls (die 10,2-Zone reichte dann bis 205 Teiler). Ob das wirklich ein Innenzehner ist, lassen wir mal außen vor.
- 379,7 Teiler → 11 − 1,5188 = 9,481 → angezeigt: 9,4. Runden hätte 9,5 gezeigt, und die 5-Teiler-Verschiebung ebenfalls (die 9,4-Zone begänne erst bei 380 Teilern).
Diese DISAG folgt also exakt der ISSF-Konvention: Kaliber 4,5 mm, abgeschnitten. Diesen Check kannst du selbst auf jedem Ergebnisbildschirm und jedem Ausdruck machen, der Zehntelwert und Teiler gemeinsam zeigt.
Die Erkenntnis ist nicht, dass ein System recht hat und das andere nicht. Jedes ist in sich konsistent, und innerhalb eines Systems sind deine Ergebnisse immer vergleichbar. Sei dir der Konventionen nur bewusst, wenn du ein Zehntel über Systemgrenzen hinweg vergleichst. Ein Schuss nahe der Teiler-Grenze kann auf verschiedenen Anzeigen völlig legitim ein unterschiedliches Zehntel tragen, während der Teiler derselbe bleibt. Womit wir bei einer Regel wären, die du dir einprägen solltest:
Die Rechnung mit einem anderen Kaliber oder Rundungen verändern den Ringwert. Den Teiler verändern sie nicht. Zeigen zwei Systeme für denselben Schuss unterschiedliche Teiler, ist das Messstreuung — kein Unterschied in der Berechnung.
Teiler ist nicht gleich Teiler: Die Disziplin zählt
Ein Teiler ist eine reine Distanz — und die Scheibengeometrien unterscheiden sich zwischen den Disziplinen enorm. Dieselben 110 Teiler sind:
| Disziplin | Zehner-Ø | Ringabstand | Kaliber | Voller Ring = | 110 Teiler = |
|---|---|---|---|---|---|
| Luftgewehr 10 m | 0,5 mm | 2,5 mm | 4,5 mm | 250 Teiler | 10,5 |
| Luftpistole 10 m | 11,5 mm | 8,0 mm | 4,5 mm | 800 Teiler | 10,8 |
| Kleinkaliber 50 m | 10,4 mm | 8,0 mm | 5,6 mm | 800 Teiler | 10,8 |
(Für Luftpistole und Kleinkaliber lautet die Formel entsprechend 11 − Teiler/800.)
Vergleiche Teiler also nur innerhalb einer Disziplin. Der 300-Teiler eines Pistolenschützen und der 300-Teiler eines Gewehrschützen sind völlig verschiedene Leistungen. Manche Vereinswettbewerbe rechnen mit einem Normierungsfaktor (üblich: ×2,6 bis ×3,0 für Pistole), um Teiler disziplinübergreifend vergleichbar zu machen. Dieser Faktor variiert aber je nach Ausschreibung.
Was dein Teiler über dein Schießen verrät
Der Teiler-Schnitt ist das Signal, der beste Teiler das Highlight
Dein bester Teiler des Tages landet auf der Bestschuss-Liste, aber er ist ein einzelner Glückstreffer aus deiner Verteilung; selbst eine unkonstante Serie setzt gelegentlich einen Schuss nah ans Zentrum (Ein öffentliches Preisschießen unseres Vereins hat letztes Jahr jemand mit einem 1,6 Teiler in einer Serie mit 68 Ringen gewonnen). Die Zahl, die deine Präzision wirklich abbildet, ist der durchschnittliche Teiler über eine Serie oder ein Training. Sinkt dein Schnitt über die Wochen, kommst du dem Zentrum tatsächlich näher. Das ist Verbesserung, die du sehen kannst, lange bevor sie im Ringergebnis auftaucht.
Vergleiche dich mit deiner eigenen Baseline
Einen universell „guten” Teiler gibt es nicht. Ein Auflageschütze, eine Ligaschützin am Luftgewehr und jemand in der ersten Saison leben in völlig unterschiedlichen Teiler-Bereichen, und alle drei können sich innerhalb ihres Bereichs verbessern oder stagnieren. Die nützlichen Fragen sind relativ: Was ist dein typischer Schnitt? Liegt der heutige Tag in deinem normalen Bereich oder außerhalb? Zeigt der Trend des letzten Monats Richtung Zentrum? Ein Training, das für den einen ein Durchbruch wäre, ist für die andere ein Alarmsignal. Miss deine Zahlen an deiner eigenen Historie, nicht an einer absoluten Skala.
Teiler und Streukreis erzählen zusammen die ganze Geschichte
Beides sind verwandte, aber verschiedene Metriken:
- Der Teiler misst die Entfernung vom Scheibenzentrum und hängt eng mit dem mittleren Treffpunkt (MTP) zusammen.
- Der Streukreis misst, wie weit deine Schüsse voneinander entfernt liegen.
Erst die Kombination liefert die Diagnose:
- Enger Streukreis, aber durchweg hohe Teiler: Deine Schüsse liegen reproduzierbar nahe beieinander, nur nicht im Zentrum. Das spricht für Änderungen an der Visierung. Deine Technik ist gut.
- Einzelne Schüsse mit sehr niedrigem Teiler, aber ein weiter Streukreis: Du findest das Zentrum, nur nicht wiederholbar. Das spricht für Arbeit an deiner Konstanz: Anschlag, Abzug, Atemrhythmus.
- Enger Streukreis bei niedrigen Teilern: Das ist das Ziel. Genieß es.
Wie Ring Reader mit Teilern umgeht
Bei fotografierten Scheiben vermisst Ring Reader die Position jedes Schusslochzentrums und gibt den Teiler als rohe Zentrumsdistanz aus: Distanz in mm × 100, genau wie oben definiert. Der Zehntelwert wird dann nach ISSF-Konvention berechnet: offizielles Kaliber der Disziplin, Randberührung, abgeschnitten. Ring Reader liefert dir also dieselbe Antwort wie ein ISSF-konformes System.
Das Eingangsbild zeigt es konkret: Für den Schuss, den die SAM 4000 mit 129,2 Teilern vermessen hat, findet die Fotoerkennung 128,9 Teiler — ein Unterschied von 0,3 Teilern, also drei Tausendstelmillimetern. Und der Zehntelwert 10,4 ist exakt das, was die ISSF-Rechnung für diese Distanz vorgibt.
Bei importierten Ergebnissen (Meyton, DISAG, Sport Quantum und anderen) übernimmt Ring Reader Ringwerte und Teiler exakt so, wie dein System sie gemeldet hat. Keine Neuberechnung, keine „Korrektur”. Die Zahl, die die Anlage in deinem Verein gedruckt hat, ist die Zahl in deiner Historie in Ring Reader.
Und wenn eine Quelle zwar Ringwerte, aber keine Teiler liefert, schätzt Ring Reader die Distanz aus der Wertungszone, und kennzeichnet sie klar als Schätzung. Geschätzte Werte treten nie in Teiler-Bestenlisten oder persönlichen Rekorden an. Eine Bestschuss-Liste ist nur aussagekräftig, wenn jeder Eintrag wirklich gemessen wurde.
Fünf Punkte für die Praxis
-
Lies beide Zahlen. Der Ringwert sagt, was du getroffen hast; der Teiler, wie nah am Zentrum du wirklich warst. Zwei identische Ringwerte können sehr unterschiedliche Schüsse verbergen.
-
Verfolge deinen Teiler-Schnitt über die Zeit — gemessen an deiner eigenen Baseline. Er ist eine empfindlichere Verbesserungsmetrik als das Ringergebnis und eine ehrlichere als dein bester Schuss des Tages.
-
Ein Grenzschuss kann auf verschiedenen Systemen ein unterschiedliches Zehntel tragen. Anderes Kaliber und Runden-vs.-Abschneiden verschieben den Ringwert, nie die Distanz vom Zentrum der Scheibe. Das ist ein Designunterschied, kein Fehler.
-
Vergleiche Teiler nur innerhalb einer Disziplin. 250 Teiler sind auf der Luftgewehrscheibe der komplette Zehnerbereich, auf der Luftpistolenscheibe nicht einmal ein Drittel davon.
-
Nutze Teiler (oder MTP) und Streukreis gemeinsam zur Diagnose. Enger Streukreis mit durchweg hohen Teilern: Visierung korrigieren. Einzelne zentrumsnahe Schüsse in einem weiten Streukreis: an deiner Technik arbeiten.
Fazit
Teiler und Ringwert sind zwei Blickwinkel auf denselben Schuss. Der eine sagt dir, welche Zone du unter einem bestimmten Satz von Konventionen getroffen hast; der andere sagt dir, wie weit du vom Zentrum entfernt warst. Wer beide versteht und weiß, welcher sich ändert, wenn Systeme sich widersprechen, sieht das eigene Schießen deutlich klarer.
Wenn du das nächste Mal deine Teiler siehst, überflieg sie nicht einfach. Frag dich, was sie über deinen Trend, deine Konstanz, deine Visierung sagen. Die Antworten stehen in den Zahlen. Du musst sie nur lesen können.
Fotografiere deine nächste Scheibe und sieh in Ring Reader den Teiler jedes einzelnen Schusses — gemessen aus den Schusslochpositionen, gewertet nach ISSF-Standard. Ohne Download, ohne Konto. Einfach ausprobieren. Ring Reader öffnen
Ring Reader öffnenQuellen & weiterführende Links
- ISSF Rule Book 2026 Edition, Regel 6.3.3.1 (S. 190) (öffnet in neuem Tab) — Definition der Zehntelwertung
- SAM-4000-Handbuch, Seite 25 (öffnet in neuem Tab) — Kaliber-Einstellung (4,6 mm)
- meisterschuetzen.org-Thread: „Teiler zu Ringe rechnen” (öffnet in neuem Tab) — Community-Diskussion zur Teiler-Ring-Umrechnung
- Ring Reader Blog: Schießscheibe auswerten: So berechnest du deine Ringzahl