Online-Challenges in Ring Reader
Wenn dein Training einen Wettkampf daneben braucht, legst du mit Ring Reader eine Online-Challenge an. Jeder Teilnehmer schießt im eigenen Training auf der gewohnten Anlage, und eine gemeinsame Rangliste sammelt die Ergebnisse ein.
Gedacht ist die Challenge für Wettkämpfe neben der offiziellen Wertung: das Adventsschießen der Jugendgruppe, das Duell mit dem befreundeten Verein, die Familienwertung über zwei Vereine hinweg oder die Trainingsrunde, die einen Sieger braucht. Für das laufende Training ohne Rangliste gibt es die Trainingsgruppen.
So entsteht eine Challenge
Beim Anlegen legst du Disziplin, Schusszahl, Zeitraum und Wettkampf-Modus fest, auf Wunsch dazu ein Teilnehmerlimit. Danach teilst du den Einladungscode, zum Beispiel in der WhatsApp-Gruppe der beiden Vereine. Wer beitritt, legt einmal einen öffentlichen Benutzernamen fest, der auf der Rangliste steht.
Den Rest erledigt das Trainingstagebuch. Jede Serie, die zu den Vorgaben der Challenge passt, zählt automatisch, ganz gleich ob sie vom Scheiben-Scan stammt oder über eines von mehr als 30 Importformaten (Sport Quantum, Disag, Meyton, WM-Shot und andere) hereingekommen ist. Die Rangliste können alle Teilnehmer live sehen. Wenn dich jemand überholt, meldet sich Ring Reader auf Wunsch mit einer Push-Nachricht, und solange das Zeitfenster offen ist, kannst du erneut antreten. Gewertet wird dein bestes Ergebnis.

Die sechs Modi
Der Modus legt fest, wie gewonnen wird. Im einfachsten Fall zählt „Beste Serie”, also die höchste Ringzahl im Zeitraum. Wer die volle Wettkampfdistanz will, wählt „Bestes Match” und fasst mehrere Serien zu einem Ergebnis zusammen, etwa 3 × 20 Schuss.
Fürs Königsschießen gibt es „Bester Teiler”, dort entscheidet der tiefste einzelne Schuss. „Ziel-Teiler” gibt stattdessen einen Wert vor, und es gewinnt, wer ihm am nächsten kommt. In dem Format schlägt gelegentlich die Jugend den Vorstand.
Bei „Dezimalstellen” zählen nur die Zehntel: 10,9 und 6,9 sind beide 9 Punkte. Weil die Ringzahl dabei keine Rolle spielt, ist das der einzige Modus, der sich über alle Disziplinen hinweg ausschreiben lässt. Eine 10,4 mit der Pistole zählt dann so viel wie eine 10,4 mit dem Gewehr. Als „Monats-Dezimalstellen” läuft er jeden Monat als offizielle Challenge für alle. Wer stattdessen Teiler über einen Teilerfaktor vergleicht, rechnet sie im Teiler-Rechner um. „DSB-Wertung” rechnet 100 minus Ringe plus bester Teiler, und die wenigsten Punkte gewinnen.

Was in die Wertung kommt
Bevor ein Ergebnis in der Rangliste landet, prüft Ring Reader es gegen die Vorgaben der Challenge. Nachträglich bearbeitete Serien bleiben draußen. Scheiben-Scans und Anlagen-Importe zählen gleichberechtigt, und wer ein einzelnes Ergebnis für sich behalten möchte, nimmt es mit einem Schalter aus der Wertung. Alles Weitere regelt ihr untereinander, so wie bei jedem Wettschießen.
Schussbild freigeben
In der Rangliste steht von dir zunächst nur deine Zeile: Platz, Benutzername, Ergebnis und das Datum der Serie. Mit dem Schalter „Andere dürfen meine Schüsse sehen” auf der Wettkampfseite können die anderen Teilnehmer diese Zeile antippen und deine Serie mit dem ganzen Schussbild öffnen. Serienname, Notizen und Ausrüstung bleiben auch dann privat, die Seite trägt deinen Benutzernamen und den Namen des Wettkampfs. Bei den offiziellen Challenges gibt es dazu „Für alle öffentlichen Challenges merken”, dann gilt deine Entscheidung auch für die nächsten Monats-Challenges. Lässt du den Schalter aus, bleibt es bei der Zeile.

Offene Challenges zum Kennenlernen
Jeden Monat laufen offene Challenges für alle Ring-Reader-Nutzer. Tritt einer bei und schau zu, wie sich die Rangliste über den Monat füllt. Danach weißt du, ob das Format zu deinem Verein passt. Die Liste der Wettkämpfe und jede Rangliste kannst du ohne Pro ansehen, fürs Mitmachen und fürs Anlegen eigener Challenges brauchst du Pro und einen öffentlichen Benutzernamen. Wie Beitritt und Wertung im Detail funktionieren, steht im Kapitel Wettkämpfe.
Häufige Fragen
Zählt eine Challenge als offizielle Vereinsmeisterschaft?
Nein. Sobald es um Verbandswertungen geht, gelten die Sportordnung und die dort vorgeschriebene Technik auf zugelassenen Anlagen. Eine Challenge deckt den inoffiziellen Teil ab, vom vereinsinternen Wettschießen bis zum Duell innerhalb der Familie oder des Freundeskreises.
Müssen alle am selben Stand schießen?
Nein. Ring Reader liest mehr als 30 Formate, vom Meyton-Ausdruck im Heimverein bis zur Papierscheibe im Keller. Jeder erfasst dort, wo er trainiert, und die Rangliste führt alles zusammen.
Wie kommen die Ergebnisse in die Wertung?
Von selbst. Teilnehmer erfassen ihre Serien wie gewohnt, per Scheibenfoto oder Import. Jedes Ergebnis, das zu den Vorgaben der Challenge passt, fließt ein, und das beste steht in der Rangliste.
Was ist mit Schummeln?
Nachträglich bearbeitete Serien schließt Ring Reader von der Wertung aus, und jedes Ergebnis muss ins Zeitfenster und zur Disziplin passen. Wie streng ihr es darüber hinaus nehmt, bleibt eure Sache.
Leg die erste Challenge an und schick den Code an die anderen.
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