Warum wir Fehlerfotos brauchen

1. Oktober 2026 · 5 Min. Lesezeit

Wenn die Erkennung nicht richtig funktioniert hat, steht unter dem Ergebnis „Erkennungsproblem melden“. Mit einem Klick öffnest du den Dialog zum Senden des Fotos. Du kannst uns zusätzlich mitteilen, was genau schiefgelaufen ist. Und du kannst deine E-Mail-Adresse mitsenden, wenn du eine Antwort willst. Von selbst schickt die App nichts. Aus jedem dieser Fotos wird bei uns ein weiterer Testfall, der uns hilft, die Erkennung der verschiedensten Formate zu verbessern.

Was die Meldung enthält

Ring Reader Screenshot: Seite „Ergebnisse prüfen“ mit der aufgeklappten Auswertung „Erkennung war nicht genau? Sende dieses Foto, um Ring Reader zu verbessern.“, dem Feld „Was ist schiefgelaufen?“, dem E-Mail-Feld und „Senden“, darunter die erkannte Scheibe

Die Anzeige erscheint nach einem Scan, bei dem etwas nicht passte, etwa wenn weniger Schüsse gefunden wurden als erwartet, und als kleiner Link unter jedem Ergebnis. Gesendet werden das Foto und die anonymen Scandaten, also was die App erkannt hat und mit welchen Einstellungen, ohne Namen, ohne Konto, ohne Verlauf. Der Hinweis dazu steht auf der Auswertung: „Dabei werden das Foto und anonyme Scandaten gesendet. Keine persönlichen Daten enthalten.“ Dazu kannst du in „Was ist schiefgelaufen?“ schreiben, was du gesehen hast, und eine E-Mail-Adresse angeben. Ohne die Adresse kommt dein Feedback genauso an, nur können wir dir nicht antworten.

Dieselbe Anzeige gibt es für Importe. Erkennt die App ein unbekanntes Ergebnisformat, fragt sie: „Wir erkennen dieses Format noch nicht. Sende es uns, damit wir es unterstützen können.“ Ist ein Import unvollständig, bittet sie um das Original, und bei einem PDF, das sie nicht lesen konnte, um die Datei.

Was wir damit machen

Ein Foto, das nicht korrekt erkannt wurde, ist für uns das wertvollste Foto. Aus ihm wird ein weiterer Test in unserer Sammlung: das Bild, das erwartete Ergebnis, und die Prüfung läuft bei jeder Änderung an der Erkennung mit, damit ein Fehler, den wir einmal behoben haben, nicht mit dem nächsten Update zurückkommt. So ist die Erkennung der DISAG-Bildschirme entstanden, auf denen nur die Scheibe ohne Tabelle zu sehen ist, und so ist die Sammlung an Papierscheiben unter schlechtem Licht gewachsen, an der die Lochsuche heute gemessen wird.

Wann sich eine Meldung lohnt

Eine falsch erkannte Scheibe, ein Ausdruck, der als Papierscheibe erkannt wurde, ein Bildschirmfoto, aus dem eine Serie mit drei Schüssen wurde, ein Import mit einer Serie, die den Hinweis zum Nachprüfen trägt: alles Kandidaten. Auch ein Foto, bei dem die App dich um ein besseres gebeten hat, hilft, weil wir daran sehen, wo die Grenze des Machbaren liegt. Was eine Erkennung von vornherein scheitern lässt, steht in Warum wird mein Foto nicht eingelesen?.

Schreib in die Zeile, was auf der Scheibe war: „12 Schuss, 3 fehlen unten links“. Das spart uns Zeit und dir eine eventuelle Rückfrage.

Häufige Fragen

Schickt die App Fotos ohne mein Zutun?

Nein. Eine Meldung geht nur auf „Senden“ raus. Papierscheiben verlassen das Handy sonst nie.

Bekomme ich eine Antwort?

Wenn du eine E-Mail-Adresse angibst, ja. Ohne Adresse ist die Meldung anonym.

Was passiert mit dem Foto danach?

Es wird ein Testfall in unserer Sammlung und bleibt dort für die Prüfung der Erkennung. Persönliche Daten stehen nicht darin.

Beim nächsten Foto, das nicht geht: „Erkennungsproblem melden“.

Probier’s aus