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Tipps & Tricks

Mit diesen Handgriffen holst du die besten Ergebnisse aus Ring Reader heraus.

Beste Beleuchtung

  • Alle Treffer im Schwarzen: Weißes Licht auf weißem Hintergrund — leg die Scheibe auf ein weißes Blatt oder einen hellen Tisch.
  • Treffer auch außen: Weißes Licht auf gelbem Hintergrund (z. B. gelbes Tonpapier). So hebt sich das weiße Scheibenfeld gut ab.
  • Farbige Untergründe: Orange oder Rot werden ebenfalls gut erkannt.
  • Vermeide: Direktes Sonnenlicht mit Schatten, Gegenlicht.

Ein Blatt gelbes Tonpapier unter der Scheibe liefert die besten Ergebnisse — besonders wenn Schüsse außerhalb des schwarzen Spiegels liegen.

Fototechnik

  • Ganzen Streifen erfassen: Alle Spiegel müssen sichtbar sein, keine abgeschnittenen Ränder.
  • Gerade halten: Nicht schräg fotografieren.
  • Schatten vermeiden: Keine Finger oder Hände auf der Scheibe.
  • Normaler Abstand: Du musst nicht extrem nah ran — ein normales Foto aus 20–30 cm reicht.
  • Hintergrund egal: Ring Reader erkennt die Scheibe unabhängig vom Hintergrund.

Mit Pinch-to-Zoom platzierst du Schüsse auf der Ergebnisseite und bei der manuellen Eingabe präziser.

Ausdrucke fotografieren

Für importierte Ergebniszettel — Meyton, Disag, Intarso & Co.:

  • Direkt mit der Kamera fotografieren — keine Screenshots oder heruntergeladenen Bilder verwenden — sie haben oft eine zu geringe Auflösung. Bei zu niedriger Auflösung zeigt die App eine Warnung an.
  • Die gesamte Seite erfassen — mit Kopfzeile und allen Serien.
  • Papier flach hinlegen — Wellen und Knicke vermeiden.
  • Handy parallel zum Papier halten und für gleichmäßige Beleuchtung sorgen.
  • Schatten und Blendung auf dem Ausdruck vermeiden.

Bildschirme fotografieren

Auch die Anzeige am elektronischen Stand kannst du direkt abfotografieren:

  • Reflexionen vermeiden: Stell dich so, dass sich weder Lampen noch dein Handy im Monitor spiegeln.
  • Formatfüllend aufnehmen: Nimm den Ergebnisbereich möglichst bildschirmfüllend auf, statt den halben Raum mitzufotografieren.
  • Mehrere Fotos sind kein Problem: Fotos desselben Wettkampfs — z. B. mehrere Bildschirmseiten — werden beim Import automatisch zusammengeführt.

MPI verstehen (Mittlerer Treffpunkt)

  • Der MPI zeigt, wohin du im Durchschnitt triffst.
  • Wenn dein MPI z. B. oben-rechts liegt, zielst du tendenziell oben-rechts.
  • Nutze den MPI zum Visier-Korrigieren: Verstelle dein Visier in Richtung der Abweichung.
  • Ein MPI nahe der Mitte (kleiner Abstand) bedeutet, dass dein Visier gut eingestellt ist.

Teiler verstehen

Nutze den Teiler, um gleichwertige Ringe zu vergleichen — von zwei Schüssen mit 10,3 sitzt der mit dem kleineren Teiler näher an der Mitte. Die Grundlagen erklärt Ergebnis ansehen.

Trefferkreis nutzen

  • Der Trefferkreis (in mm) zeigt, wie konstant du triffst.
  • Kleiner Trefferkreis = gleichmäßige Treffer = gute Technik.
  • Großer Trefferkreis = starke Streuung = Technik überprüfen (Abzug, Atmung, Anschlag).

Trainingsnotizen nutzen

Dein Gedächtnis ist kürzer, als du denkst — schreib direkt nach dem Training auf, was auffiel.

Halte nach jedem Training kurz fest, wie du dich gefühlt hast und worauf du geachtet hast. Nach ein paar Wochen erkennst du Muster: Triffst du morgens besser als abends? Beeinflusst Stress dein Ergebnis? Diese Erkenntnisse machen den Unterschied.

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