Deine ersten zehn Serien: was du damit schon erfährst

21. September 2026 · 5 Min. Lesezeit

Die anfängliche Einrichtung deines Trainingstagebuches in Ring Reader hat der Post Saisonstart: das Trainingstagebuch in 15 Minuten aufsetzen abgedeckt. Hier geht es um die ersten 10 Serien danach.

Nach SerieDas erfährst duDas ist noch unklar
1Ringzahl, Innenzehner, „Bester Schuss“ mit Teiler, jeden Schuss in der „Schuss-Übersicht“Ob die Serie für dich gut war, ob der „MPI-Versatz“ ein Muster ist
3Ob der mittlere Treffpunkt dreimal in derselben Richtung lagDer Trend im Ergebnisverlauf
5„Beste Serie“ und „Bester Teiler“ unter „Rekorde“, ein erstes ZielDie „Leistungsserie“, die Prognose eines Ziels
10„Durchschnitt“ und Teiler-Schnitt über alle SerienDie Trendlinie im Diagramm „Ergebnis“, sie braucht dreizehn Serien

Serie 1: die Ergebnisseite

Ring Reader Screenshot: Ergebnisseite der ersten Serie mit Gesamtergebnis 104,8 und zehn Innenzehnern, dem Schussbild und den Karten „Bester / Schlechtester Schuss“ und „MPI-Versatz“ mit „Korrigiert: 106,5 (+1,7)“

Oben steht das Gesamtergebnis, etwa „104,8“, und daneben die Zahl deiner Innenzehner, beim Gewehr ab 10,2, bei der Pistole ab 10,4. Die Karte „Bester Schuss“ nennt den Schuss mit dem höchsten Ringwert und dem kleinsten Teiler. Der Teiler ist der Abstand zur Scheibenmitte in Hundertstelmillimetern, 25 T sind also ein Viertelmillimeter. In der „Schuss-Übersicht“ hat jeder Schuss seinen eigenen kleinen Spiegel mit Ringzahl und Teiler.

Ring Reader Screenshot: „Schuss-Übersicht“ mit zehn kleinen Spiegeln, jeder mit Ringzahl, Richtungspfeil und Teiler

Die Karte „MPI-Versatz“ sagt, wie weit dein mittlerer Treffpunkt von der Mitte liegt und in welche Richtung. Darunter steht „Korrigiert“, das Ergebnis derselben Serie nur mit zentriertem Treffpunkt. Ob der Versatz ein Muster ist, weißt du erst, wenn er sich wiederholt.

Serie 3: die Richtung des Treffpunkts

Ring Reader Screenshot: Auswertung mit Diagrammtyp „MPI-Abweichung“ nach drei Serien, drei nummerierte Punkte rechts oberhalb der Scheibenmitte

Ab der dritten Serie lohnt der Blick, ob der „MPI-Versatz“ jedes Mal in dieselbe Richtung zeigt. In der Auswertung legt der Diagrammtyp „MPI-Abweichung“ den Treffpunkt jeder Serie als Punkt auf eine Scheibe und verbindet die letzten acht als nummerierten Pfad. Sitzen die drei Punkte alle rechts oben, hast du einen Versatz, und der Wert unter „Korrigiert“ sagt dir, was er dich pro Serie kostet. Verteilen sie sich rund um die Mitte, war es Streuung.

Der Rest ist noch Rauschen. Der Verlauf zeigt ab dem zweiten Ergebnis die Kurve „Ergebnisverlauf“, die bei drei Punkten noch keine Richtung hat. Bei drei Serien heißt „Aufsteigend“ auf der Kachel „Trend“ in der Auswertung nur, dass die letzten beiden im Schnitt über der ersten lagen, weil die Kachel die spätere Hälfte deiner Serien mit der früheren vergleicht. Und die Trendlinie im Diagramm „Ergebnis“ fehlt noch ganz. Sie glättet über mindestens zwölf Serien, deshalb steht dort bis zur dreizehnten „SMA 12 ab 13 Serien“ (SMA: Simple Moving Average = gleitender Durchschnitt, also an jedem Punkt der Durchschnitt der letzten 12 Serien).

Serie 5: Rekorde und ein erstes Ziel

Ring Reader Screenshot: Ansicht „Rekorde“ nach fünf Serien mit „Beste Serie“ 105,3, „Bester Teiler“ 17,8 T und den Zählern „Trainingsserie“ und „Leistungsserie“

Unter „Rekorde“ in der Auswertung stehen „Beste Serie“ und „Bester Teiler“ von der ersten Serie an, weil die erste Serie beides automatisch hält. Ein Rekord wird interessant, wenn er gegen etwas antritt, nach fünf Serien also gegen vier andere. Ab der zweiten Serie meldet die Ergebnisseite mit Pro „Neuer Rekord!“ und darunter, welcher das ist, etwa „Beste Serie · Bester Teiler“ mit dem neuen Teiler in Klammern.

Jetzt lohnt es sich, dir ein Ziel zu setzen, weil die Prognose etwas zum Rechnen hat. Unter „Ziele“ legst du mit „+ Neues Ziel“ ein „Ringzahl-Ziel“ mit Zielwert und Frist an, und Ring Reader rechnet aus den vorhandenen Serien, ob du „Im Plan“ oder „Hinter dem Plan“ liegst, samt Prognosedatum. Mit fünf Serien ist die Prognose noch grob.

Die „Leistungsserie“ daneben zählt Serien in Folge, die deinen eigenen Durchschnitt erreichen. Mit fünf Serien wandert dieser Durchschnitt noch mit jeder neuen. Was Rekorde und Streaks über Monate bringen, steht in Trainingsfortschritt beim Schießen messen.

Serie 10: der Schnitt und die Grenze der freien Version

Ring Reader Screenshot: Diagramm „Ergebnis“ mit zehn Serien, gestrichelter Durchschnittslinie bei 104,7 und dem Hinweis „SMA 12 ab 13 Serien“

Auf jeder Ergebnisseite steht unter „Schnitt / Teiler-Schnitt“ der Mittelwert der Schüsse dieser Serie, darunter die Standardabweichung als Maß dafür, wie gleichmäßig du getroffen hast. Die Standardabweichung bleibt von einem einzelnen Ausreißer fast unberührt, anders als der „Trefferkreis“. Über alle Serien rechnet die Auswertung, als Kachel „Durchschnitt“ und als gestrichelte Linie im Diagramm „Ergebnis“. Ab zehn Serien ist dieser Durchschnitt die Zahl, an der du eine neue Serie misst. Der Teiler-Schnitt bewegt sich dabei oft früher als die Ringzahl, weil zwei Schüsse mit derselben Ringzahl verschieden weit von der Mitte sitzen können. Welche Frage jede Kennzahl beantwortet, steht im Kapitel Was sagen deine Zahlen?, die Diagramme erklärt Statistiken & Trends.

Bei der zehnten Serie meldet sich außerdem der Zähler. Ohne Pro behält Ring Reader zehn Ergebnisse auf dem Gerät, im Verlauf steht dann „10 / 10 Ergebnisse“. Wer nah am Limit ist, löscht zuerst alte Einschieß-Serien oder die Demodaten. Mehr Serien behält Ring Reader mit Pro, und dafür brauchst du ein Konto.

Ein Konto und die erste Challenge

Bis hierher ging alles mit „Ohne Konto fortfahren“. Ein Konto brauchst du, wenn deine Ergebnisse auf ein zweites Gerät sollen oder du Pro nutzen willst. Über das Menü und „Anmelden“ kommst du zu „Konto erstellen“. Mit „Weiter mit Google“ wandern die Scans vom Gerät in das neue Konto. Mit Pro gleicht Ring Reader die Serien dann zwischen deinen Geräten ab. Was sonst in Free und Pro steckt, listet das Kapitel Erste Schritte.

Wo dein bestes Ergebnis im Vergleich steht, zeigt der Tab „Wettkämpfe“. Die „Monats-Challenges“ und ihre Ranglisten kannst du ohne Pro ansehen. Passt ein neues Ergebnis zu einer laufenden Challenge, zeigt die Ergebnisseite mit Konto die Karte „Du wärst auf Platz … von … in …“ mit „Mitmachen“. Das Mitmachen selbst braucht Pro und einen öffentlichen Benutzernamen. Tags und Notizen setzt du von der ersten Serie an, wie im Saisonstart-Post beschrieben, damit du im Verlauf danach filtern kannst.

Häufige Fragen

Ab wann ist mein Schnitt aussagekräftig?

Eine einzelne Serie ist Tagesform plus Zufall. Der Durchschnitt trägt ab etwa zehn Serien, die Trendlinie im Diagramm „Ergebnis“ erscheint ab dreizehn. Vergleich Gleiches mit Gleichem, dieselbe Disziplin und denselben Anschlag. Die Filter der Auswertung helfen dabei.

Brauche ich für die ersten zehn Serien ein Konto?

Nein. „Ohne Konto fortfahren“ führt direkt in die App. Du scannst und behältst zehn Serien mit Schussbild und Statistik auf dem Gerät. Ein Konto brauchst du für Pro, für ein zweites Gerät, für Wettkämpfe und für Trainingsgruppen.

Was ist, wenn die zehn Plätze voll sind?

Im Verlauf steht dann „10 / 10 Ergebnisse“. Der Zähler läuft von der ersten Serie an mit. Lösch zuerst alte Einschieß-Serien oder die Demodaten, das schafft Platz. Mit Pro gibt es keine Grenze, dafür brauchst du ein Konto.

Scann die erste Serie und schau nach der dritten auf den Treffpunkt.

Los geht’s